Presse

Die Begeisterte

Falter 50/2018,   Martin Pesl,   Foto Heribert Corn.

Ihr Lohn ist der Applaus

Stuttgarter Zeitung ,  17.12.2013

Die  Unbedingte

Stuttgarter Nachrichten,  Oktober 2014

Patchwork-Akrobaten

Die Deutsche Bühne, Februar 2010

Frau in Mördergestalt

Frankfurter Rundschau 2010

Ö1 Talentebörse

OE1.ORF.AT,  März 2005

Theaterkritiken

„Dibbuk“ von  Salomon An-Ski – Premiere 7.12.2018 – Theater Nestroyhof – Hamakom

Kulturfüchsin – 10.12.2018 – Sandra Schäfer

Haben Sie Albträume? Schmerzen die Muskelfasern? Haben Sie das Gefühl, dass Sie nicht Sie selbst sind? Dann haben Sie aller Wahrscheinlichkeit nach einen Dibbuk. Was das ist? Unwissende erhalten die Antwort noch bis 21. Dezember im Hamakom Theater. Aber auch wer bereits mit der Materie vertraut ist und nicht an Geister glaubt – nichts anderes ist ein Dibbuk – sollte dem Theater einen Besuch abstatten. Für den Fall, dass Sie selbst besessen sind, ebenfalls kein Problem – seinen Dibbuk darf man getrost mitnehmen. Glaubt man Schauspielerin Katharina Knap ist der Raum ohnehin voll mit Geistern. So einen Dibbuk fängt man sich nämlich rascher ein als einen Virus. Blitzschnell heftet sich die Seele eines/einer Verstorbenen an diverse Körperstellen. Der Besuch beim Geisteraustreiber wird notwendig. Nur eine Rolle, die Katharina Knap in Form eines buddhistischen Mönchs oder eine Psychologin im Laufe des Abends übernimmt und mit Bravour meistert. (…)
Zusammenfassend lässt sich sagen: was mit dem ersten Teil des Abends – der der Erklärung des Phänomens Dibbuk und der Erläuterung der mystischen Geheimlehre Kabbala gewidmet ist – mit einer unverbindlichen Plauderei beginnt und eher an eine humorvolle Lecture erinnert, steigert sich im Laufe von 80 Minuten zu einem intensiven, berührenden Theatererlebnis. Den Zuschauerraum des Hamakom Theaters sieht man danach jedenfalls mit anderen Augen. Ein „dibbuköser“ Abend! Grandios.

Mottingers Meinung – 08.12.2018 – Michaela Mottinger

(…) All das, dazu Texte von Shahar Arzy, Moshe Idel bis zu Frederic Lion und Zeitungsausschnitten aus dem Jahr 1938, verweben Regisseurin Milena Michalek und Schauspielerin Katharina Knap nun im Theater Nestroyhof Hamakom zum Abend „Dibbuk“. Der hat es sich im Setting von Sam’s Bar gemütlich gemacht, als das Publikum, versehen mit Speis‘ und Trank, zu den Bistrotischen strömt. Größtenteils humorvoll, dann wieder ans Herz rührend, wenn es nicht zerreißend, wird Knaps Geisterbeschwörung nun sein – gegenüber der Bar die einstige Bühne, ein leerer Raum, als Andenken an die Darsteller, die von dieser vertrieben wurden.

Knap erweist sich als großartige Entertainerin. Wie ein Irrwisch wirbelt sie zwischen den Zuschauern umher, verteilt an diese Glückskekse, fragt sie nach Befindlichkeiten, versucht sich an „Küchen“-Kabbalah und mittels Schultafel die Sache mit den Sephiroth, den zehn göttlichen Emanationen entlang des Lebensbaums, zu erklären, oder zeigt den Mizwe-, den chassidischen Hochzeitstanz. Von Knaps Temperament verschont bleibt niemand, das wird spätestens dann klar, wenn sie die „Dibbuk“-Rollen, es sind nicht weniger als vierzig, unter den Anwesenden verteilt. „Jeder schlechte Gedanke, der gegen einen selbst gerichtet ist, ist nicht von einem selbst“, sagt sie.

Und wechselt von der Dibbuk-Therapeutin zu „Patient“ Adam und Abram zu Leah und Chanan, ihr orangefarbenes Outfit dabei einmal der Sanghâti des buddhistischen Mönchs, der Abram endlich ins Licht schicken soll, einmal ein Schal für Leah. Knap verschiebt die Ebenen von Mythos und Mystik, zwischen Schmerz und Scherz. Fürs Jahr 2019 will sie einem mitgeben, sagt sie, dass es da draußen mehr gibt, als man sich denken mag. Dass der Schein trügt. Und dass die Dinge Bedeutung haben. Und ganz im Sinne des Orts, ha-Makom, ruft sie dazu auf, sich mit den Geistern der Vergangenheit auseinanderzusetzen, damit die Zukunft neu werden kann.

„Das Schloss“ nach Franz Kafka – Premiere 13.01.2018 – Schauspiel Frankfurt

Nachtkritik – 13.01.2018 – Grete Götze

(…) Katharina Knap als Olga etwa erzählt die Geschichte ihrer aus rätselhaften Gründen im Dorf missachteten Familie mit einer so kindlich-naiven Verzweiflung, ddass sie Szenenapplaus bekommt (…)

Frankfurter Allgemeine Zeitung – 15.01.2018 – Hubert Spiegel

(…) Die Frauenfiguren, bei Kafka immer ein heikles Thema, bekommen in dieser Inszinierung ein unerwartetes Gewicht: Neben der starken, sehr differenziert agierenden Katharina Bach gilt das vor allem für Katharina Knap, deren Monolog als zur Prostitution gezwungenes Schankmädchen schlicht grandios ist.Knaps Olga hüllt sich in eine kunstvolle Naivität wie in einen Mantel, der seine Trägerin nicht wärmt, aber ihr das Überleben ermöglicht.

Rhein-Zeitung – 14.01.2018 – Andreas Pecht

(…) Und Katharina Knap, die als Olga auf der riesigen, düsteren, fast leeren Bühne einen großen, hinreißend von mädchenhafter Verzweiflung durchdrungenen Monolog spricht. In der mit Szenenapplaus bedachten Sequenz erzählt sie von Elend und Ächtung, die über ihre Familie gekommen sind, weil ihre Schwester einem Sekretär des Schlosses den Beischlaf verweigerte.

Allgemeine Zeitung Mainz – 15.01.2018 – Johanna Dupre

(…) und Katharina Knap verleiht ihrer Olga eine so frische Natürlichkeit und schildert ihre Not so eindringlich, dass sie für ihren Monolog hoch verdienten Szenenapplaus erhält.

„Die Marquise von O. auf der Suche nach dem Ach“ (Katharina Knap) – Premiere 26.11.2017 – Landestheater St. Pölten

Niederösterreichische Nachrichten – 28.11.2017 

Die Marquise von O.
Alles beginnt eigentlich ganz harmlos. Ein Haufen Papier, eine koplose Kleiderpuppe und eine Gitarre. Katharina Knap erklärt, warum sie mit Heinrich von Kleist nicht zu Ende kommen kann. Sie trägt aus seinen Briefen vor, sie singt ihm Lieder. Und sie weigert sich standhaft , die Rolle der Marquise zu spielen, obwohl dies doch der ausdrückliche Wunsch der Theaterleitung ist.
Natürlich tut sie es vergangenen Freitag in der St. Pöltner Theaterwerkstatt dann doch. Und wie! Eine Erschrockene, ein Unschuldslamm, eine Aufbegehrende und eine Furie!
Ein so erotisierender wie geistvoller Wirbelwind ist diese Marquise von O., dass man rufen möchte: „Und jetzt noch die Penthesilea und dann den ganzen Rest!“
Fazit: So furios tönt die Liebeserklärung einer Theateramazone an den guten Heinrich!

St. Pölten Konkret online – 26.11.2018

Mit Heinrich von Kleists „Marquise von O.“ im Zentrum machte Katharina Knap in der Theaterwerkstatt heftig Lust, den Dichter neu zu entdecken.

Es gibt im Chinesischen das geflügelte Wort „Vom Himmel gesandten Feind“. An diesem hat der Mensch seine Klinge zu schärfen und sich abzuarbeiten. Für Ensemblemitglied am Landestheater, Katharina Knap, ist dieser himmlische Feind zweifellos Heinrich von Kleist. Mit dieser Ambivalenz in der Beziehung Schauspielerin/Dichter stellte sie nun dem gebannten Publikum ohne Requisite (außer einer Kleiderpuppe, einem Haufen Papier und einer Gitarre) den Kosmos Kleist, anfangs über seine Briefe und dann endlich über den leider – aber notwendig – komprimierten Text der „Marquise von O.“, zur Diskussion.
Kleist brillante wie poetische Sprachgewalt beißt sich herrlich mit den zornigen und hemmungslos-subjektiven Offenbarungen von Knaps Empfindungen beim Spielen und Lesen von diesem.
In der zur Bühnenreife adaptierten Novelle von der eigenartigen Empfängnis und Schwangerschaft einer Marquise, zeigte Knap den grandiosen Kampf den große Schauspielerinnen mit ihrer hassgeliebten Rolle zu kämpfen fähig und gezwungen sind.
Ein geistvoll und erregend funkelnder Theatersturm in nebeligen Zeiten!

„Ropongi“ (Josef Winkler) – Premiere 20.01.2017 – Landestheater St. Pölten 

Der Standard – 22.01.2017 – Margarete Affenzeller

Uraufführung der Erzählung im Landestheater St. Pölten St. Pölten – Katharina Knap klaubt mit gravitätischer, rhythmisch ausgeklügelter Sprechweise – das Kärntner Idiom einflechtend – die Sätze Josef Winklers sicher vom Papier herunter. Nach zehn Jahren in Deutschland, wo sie den Titel „Nachwuchsschauspielerin des Jahres“ erworben hatte, ist die in Wien geborene Mimin nun nach Österreich zurückgekehrt und im Herbst mit Intendantin Marie Rötzer ans Landestheater Niederösterreich gewechselt. Ein Glück für dessen Publikum. Ein über 20 oder noch mehr Zeilen reichender Satz, mit dessen Einschüben Winkler ein zu beschreibendes Bild samt all seinen Bezügen unnachgiebig einkreist, um seiner habhaft zu werden, so eine sprachliche Zuschärfung gewinnt durch Knaps Rede richtig Farbe und Temperatur.

Nachtkritik – 20.01.2017 – Martin Pesl

(…) Genauso gut hätte es aber bei einer Frau bleiben können: Katharina Knap spricht ihren Text mit einer Intensität und dringlichen Ernsthaftigkeit, dass man die dem Projekt „Mehr Winkler im Theater“ inhärente Fragwürdigkeit vorübergehend vergisst.
Knap ist aus Stuttgart neu ins St. Pöltener Ensemble gekommen und eine wahre Entdeckung. Klein von Statur, hier mit Kurzhaarfrisur, melkt sie ihr Kindchenschema nur sehr sparsam. Innerhalb dieses relativ kurzen Abends kann sie groß und klein, wild, elegisch, kokett, laut und leise, märchenhaft verführerisch, gruselig und – besonders wichtig für die Annäherung an die Winkler-Verwandtschaft: Kärntnerisch.

„Wie es euch gefällt“ (William Shakespeare) – Premiere 18.03.2017 – Landestheater St. Pölten 

Die Presse – 20.03.2017 – Barbara Petsch

(…) Andere führen feine Schauspielkunst vor. Die 35-jährige Wienerin Katharina Knap soll, so ist in ihrer Bio zu lesen, für ein Engagement in Stuttgart das Burgtheater ausgeschlagen haben. Das ist traurig, denn sie ist fantastisch als Rosalinde, die in Männerkleider schlüpft und mit ihrer Cousine Celia (Bettina Kerl, unter Andreas Beck am Schauspielhaus Wien zu sehen) in den Wald flüchtet. (…)

„Antigone“ (Sophokles) – Premiere 10.01.2015 – Staatsschauspiel Stuttgart 

Nachtkritik – 10.01.2015 -Steffen Becker

(…) Der Zufall heißt Katharina Knap

Denn Chétouane wirbelt nicht nur die Rollenzuteilung durcheinander, sondern auch die Genres. Er stellt Tänzerinnen und Musiker auf die Bühne, die auch Texte lesen und animiert umgekehrt die Schauspieler, sich der Instrumente und rhythmisch ihrer Körper zu bedienen. Was von der Idee ein reizvolles Experiment ist, kommt jedoch über Ansätze nicht hinaus. Das Gefühl, das Tanz, Schauspiel, Musik und ihre Ausübenden zu einem Ganzen ineinander fließen, stellt sich selten ein. Etwa dann, wenn Antigone (in wechselnden Erscheinungsformen) ihren Abschied aus dem Leben und mehr noch ihre innere Zerissenheit beklagt und sich die zwei Tänzerinnen Roberta Mosca und Berit Jentzsch dazu liebevoll verhaken und blockieren. Mehrheitlich zerfällt die Mixtur jedoch in Sequenzen, die ohne erkennbare Beziehung zueinander parallel abgespult werden.

Das zweite Anliegen, das Chétouane mit seiner Inszenierung verwirklichen will, ist der Zufall. „Der Text ist komplett offen, ebenso wie die Spieler sich den Text greifen“, schreibt er im Programmheft. Im Ergebnis zeigt dieses Spiel zumindest bei der Premiere, dass das Alphatier in der Gruppe wohl Katharina Knap sein muss. Sie schnappt sich die größten Brocken aus dem Text, ist die Schauspielerin, die sich am weitesten auf das Gelände anderer Metiers traut und dominiert die Aufführung mit einer beeindruckenden Kombination aus Wandlungsfähigkeit und Leidenschaft. Hier hat sich jemand mit sichtlicher Lust und angstfrei in ein Experiment gestürzt. (…)

„Der Zerbrochene Krug“ (Heinrich v. Kleist) – Premiere 30.11.2013 – Staatsschauspiel Stuttgart 

Stuttgarter Zeitung – 02.12.2013 -Tim Schleider

(…) Man kann zu den Inszenierungen diese oder jene Meinung haben, ganz unabhängig davon und frappierend ist aber die schauspielerische Qualität, die wir in Stuttgart unter neuer Leitung erleben dürfen. Das muss jetzt mal gesagt werden.

Wo sollen wir anfangen? Zur Abwechslung ganz hinten: Katharina Knap. Eine junge Schauspielerin, Petras hat sie vom Wiener Burgtheater geholt. Wenn sie als Frau Brigitte auf die Bühne kommt, haben die Zuschauer schon anderthalb Stunden Verhandlung hinter sich, mit all den absurden geistigen Verrenkungen des Dorfrichters Adam, um ja seine eigene Schuld am nächtlichen Malheur auf andere zu schieben. Just da muss Frau Brigitte nun Ruhe ins Spiel und eine ganz neue Sicht auf die Vorgänge bringen, muss allen Ernstes von Teufelsspuren und Schwefeldampf erzählen, und das macht Katharina Knap zum Niederknien gut, unglaublich präsent, sprachlich exakt und schlau zum Höhepunkt gesteigert. (…)

„Fluchtfahrer/Fahrerflucht“ (Alfred Andersch) – Premiere 18.12.2013 – Staatsschauspiel Stuttgart 

Stuttgarter Nachrichten – 20.12.2013 -Horst Lohr

(…) Besonders wandlungsfähig zeigt sich an diesem Abend die Schauspielerin Katharina Knap: In „Fahrerflucht“ erobert sie als Bankiersgattin Mary Lou hemmungslos Luxus mit freier Liebe und dubiosen Aktiendeals. Dagegen gefällt sie in „Fluchtfahrer“ als naive C&A-Verkäuferin Theresa, die schlagartig zur reichen Erbin und damit zum Mordopfer eines geldgierigen Quartetts aus Familie und Freunden wird. (…)

„Richard III“ (William Shakespeare) – Premiere 26.09.2014 – Staatstheater Mainz 

Nachtkritik – 03.02.2010 – Shirin Sojitrawalla

(…) Doch die Schauspielerin Katharina Knap verkörpert ihn in Mainz mit hinreißender Hinterlist und betörendem Größenwahn, ist immer auch zielsicherer Wortfechter und hellwacher Anziehungspunkt. Dabei steht sie oftmals frech grinsend einfach nur da und bohrt helläugige Blicke ins Publikum.

Strategischer Strippenzieher-Streber

Spitzbübisch ist dieser Richard, koboldhaft und vieles mehr, wie es seine Rollenspielerei verlangt. Denn in erster Linie, vor aller Bösartigkeit noch, ist Richard III. ja ein überzeugender Schauspieler, der so gut ist, dass man nie weiß, wo das Spiel beginnt und wo es endet. Kurz: Der Mainzer Intendant und Regisseur Matthias Fontheim tat gut daran, Katharina Knap diese Titelrolle spielen zu lassen, auch wenn sich bestimmt manch ein männlicher Kollege gegrämt haben wird. (…)

„Fräulein Julie“ (August Strindberg) – Premiere 09.12.2010 – Staatstheater Mainz 

Frankfurter Allgemeine – 12.12.2010 – Mattias Bischoff

(…) Immerhin hat Robert Borgmann mit Andrea Quirbach (Julie, alt), Lisa Mies (als hier sehr in den Hintergrund gedrängte Magd Kristin) sowie Stefan Graf (ein Jean nur wenig älter als Julie), vor allem aber mit Katharina Knap als junger Julie ein preiswürdiges, vom Publikum frenetisch gefeiertes Ensemble, das ihm bei dieser Tour de Force willig gefolgt ist. Knaps Julie ist stupend, und auch wenn sie in der Regieeinfallsflut bisweilen unterzugehen droht, bleibt sie doch immer das funkensprühende Zentrum. Mal gibt sie die Verführerin, mal die Göre, sie ist eine Traurig-Verliebte, dann wieder steigt sie aus der Rolle aus und macht sich darüber lustig, dass Frauen im Theater immer nur von Liebe quatschen. Dazu passt der Selbstmord als lächerliches Armgeritze mit roter Farbe. (…)

„Requiem“ (nach dem gleichnamigen Film von Bernd Lange und Hans-Christian Schmid) – Premiere 15.09.2007 – Staatstheater Mainz 

Nachtkritik – 15.09.2007 – Esther Boldt

(…) Dass die Grundspannung bleibt, ist nicht zuletzt das Verdienst von Katharina Knap als Michaela.

Sogar die Füße der jungen Schauspielerin unter dem Schreibtisch sind beredt, wenn sie ihrem Freund Stefan (Joachim Mäder) dabei zusieht, wie er ihre Seminararbeit liest. Sie ist das schüchterne Mädchen vom Lande, das aber zu den Klängen von Rex Gildo mit ihren Studienkollegen rapide auftauen kann, ihrer Mutter ein energisches „Irgendwann muss ich mal mit meinem Leben anfangen!“ ins Gesicht schleudert, demütig von der Heiligen Katharina spricht und gen Ende einen minutenlangen Tobsuchtsanfall hinlegt, dass einem angst und bange werden kann. (…)

Frankfurter Allgemeine – 17.09.2007

(…) Der Abend funktioniert immer dann, wenn er beim Filmskript bleibt und den Schauspielern Raum gibt, allen voran Katharina Knap als Michaela, die – eine Seele als Mensch – einem nicht nur unter die Haut geht, wenn sie krampft, zuckt, stiert, geifert und kreischt. (…)

Auszeichnungen

Auszeichnung: Nachwuchsschauspielerin des Jahres 2014

Stuttgarter Nachrichten
28.08.2014